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INDIVIDUELLE MEDIZIN ANHAND DES MYOFASZIALEN DIALOGS (MfD)

In meinem Buch schildere ich eine Reise durch den Körper, die ich mithilfe des MfD unternommen habe. Eingangs erläutere ich die Testverfahren. Sie beruhen auf der engen Beziehung vom System der Muskeln und Faszien und dem altchinesischen Akupunktursystem. Unter anderem schildere ich eine Versuchsreihe mit 160 Testpersonen, welche die Beziehungen zwischen fünf faszialen Querstrukturen des Körpers und den Fünf Wandlungsphasen untersucht.

Mit einer etwa gleich großen zweiten Versuchsreihe verfolge ich die Frage, wie Psyche und Bewusstsein mit dem Akupunktur- und Fasziensystem zusammenhängen. Dabei kommt auch das altindische Chakrensystem ins Spiel.

Eine weitere Versuchsreihe geht dem Zusammenhang zwischen dem Periodensystem der Elemente und dem Akupunktur- und Fasziensystem nach: Sie zeigt, dass die Perioden auf bestimmte Regionen von Rumpf und Kopf wirken und die Gruppen des Periodensystems auf bestimmte Funktionskreise. Der Körper erweist sich so als eine Art Subuniversum.

Aufbauend auf diesen drei Versuchsreihen nehme ich die allgemeinen Wirkprinzipien der Homöopathie unter die Lupe. Anlässlich der Covid-19-Pandemie habe ich die homöopathisch aufbereiteten Seuchen (Nosoden, Potenz C200) mit ihren historisch bewährten Heilmitteln verglichen und geprüft, welche Prinzipien sich daraus ergeben. Der MfD zeigt, dass Krankheit und Heilmittel teils gleich, teils entgegengesetzt wirken. Das Muster der Krankheit wird so offenbar  abgefälscht und abgeschwächt. Das Prinzip entspricht dem altbekannten Leitsatz der Homöopathie "Ähnliches soll mit Ähnlichem behandelt werden" und ist quasi seine genauere Fassung.

Der MfD zeigt darüber hinaus, dass alle Pharmaka, Impfstoffe und Nahrungsergänzungsmittel nicht nur eine biochemische, sondern auch eine feldartige, homöopathische Wirkung haben. Dies lässt sich nutzen, um über den MfD oder andere biotische Verfahren ihre Verträglichkeit zu testen und ihre Wirkung zu optimieren. Zwar haben die Homöopathika kaum eine direkte biochemische Wirkung und die Pharmaka eine eher nur schwache homöopathische Wirkung, aber das sind graduelle Unterschiede. Insoweit erweist sich der oft feindlich ausgetragene Gegensatz zwischen Pharmakologie und Homöopathie lediglich als relativ.

Üblicherweise muss man sich in der medizinischen Forschung mit einem Signifikanz-Niveau von 5% zufriedengeben, das heißt, es treten in circa 5% andere Ergebnisse ein als erwartet. Man kann sich daher nie auf Regeln und Schemata verlassen, sondern muss immer offen sein für Überraschungen. Indem wir die subjektive, biotische Sphäre in die Medizin mit einbeziehen, können wir jedoch der harten medizinischen Realität – der sogenannten „Real Word“ – deutlich näherkommen, als wenn wir weiter nur dem traditionellen Modell folgen, wonach der Körper lediglich eine Art Maschine ist.